Presse

«Am letzten Montag konnte nun Thomas Ragossnig exakt zehn Jahre nach dem ersten, das Jubiläumskonzert geben. Er ist der Kopf und das Herz dieser Reihe, ihm ist es zu verdanken, dass sie einen festen Platz im Basler Musikleben erhalten hat. Das Konzept dahinter ist einfach: ein stimmungsvoller Saal, eine lockere, fast familiäre Atmosphäre, Interpreten von internationalem Rang und Programme mit klarem Schwerpunkt auf einem Komponisten oder einer Epoche. (…) Die Zuhörer wurden ständig aufs Neue überrascht vom Farbenreichtum des Cembalos. Frohsinn und düstere Dramatik, lieblicher Gesang und orchestrale Fülle, verspielter Schalk und höfische Zeremonie – Ragossnig verlieh jedem Stück individuellen Charakter. (…) eine klingende Antwort auf die Frage, warum eine Konzertreihe, die sich ausschliesslich der Cembalomusik widmet, zehn Jahre bestehen kann. Und hoffentlich noch viele Jahre länger. »
Basler Zeitung (Boris Schibler), 3. Februar 2000

«Obwohl – oder gerade weil – die Konzerte der Reihe CIS für gewöhnlich an einem Tag mitten in der Woche stattfinden, würde der Publikumszustrom so manchen Konzertveranstalter vor Neid erblassen lassen. Auch vergangenen Montag besetzte das Publikum den Münstersaal des Bischofshofs in Basel bis in die hintersten Reihen und legte damit Zeugnis ab über sein Vertrauen in die Qualität dieser Konzertreihe. Und es wurde auch nicht enttäuscht: Mit dem Altmeister Gustav Leonhardt als Solist war dem Publikum ein eindrucksvoller Konzertabend garantiert.»
Basellandschaftliche Zeitung (Giselle Reimann), 14. März 2007

«Zwei der raren Stunden, in denen barocke Musik ihren ganzen Zauber, ihre Sinnlichkeit, ihre geistige und zugleich architektonische Gestalt entfaltet, erlebte man im Münstersaal des Basler Bischofshofs. Trevor Pinnock hat in seinem Cembalorezital die hohen Erwartungen mehr als erfüllt. Er lebt ganz auf in der Musik, vermittelt ansteckende Spielfreude.»
Basellandschaftliche Zeitung (Christian Fluri), 9. April 2008

«Tatsächlich ist es nicht selbstverständlich, dass sich eine kleine, feine Reihe wie die Cembalomusik in der Stadt Basel so lange und so erfolgreich halten kann. (…) dann Bachs fünftes Brandenburgisches Konzert: Frisch und frei agierten die Musiker in ihrem fein austarierten Ensembleklang, gaben Thomas Ragossnig für seinen hoch virtuosen Cembalopart einen stilistisch sehr geschmackvollen Rahmen und spielten mit einer so ansteckenden Munterkeit, dass Applaus und Bravi nur so rauschten.»
Basler Zeitung (Jenny Berg), 18. Mai 2010

«Jubiläum einer erlesenen Reihe – Der Name hat geändert, die Abkürzung CIS ist dagegen geblieben: Was vor 25 Jahren unter dem Titel ‹Cembalomusik im Schmiedenhof› begann, ist heute als ‹Cembalomusik in der Stadt Basel› eine feste Qualitätsmarke im städtischen Musikleben. Spielort ist heute der schmucke Münstersaal im Bischofshof. Gründer und Leiter Thomas Ragossnig, selber ein Meister dieses weitgehend der Barockmusik vorbehaltenen Tasteninstruments, hat ein Vierteljahrhundert lang dafür gesorgt, dass man in der Alte-Musik-Hochburg Basel die besten Cembalistinnen und Cembalisten der Welt hören konnte.»
Basler Zeitung (Sigfried Schibli), 26. Februar 2015

«26 Jahre beste Cembalomusik in Basel – (…) Gustav Leonhardt, aber auch andere Pioniere der historisch informierten Aufführungspraxis haben bewiesen, welch farbenreiches und sprechendes Instrument das Cembalo ist. Viel dazu beigetragen haben – mindestens in Basel – die vom Cembalisten Thomas Ragossnig seit 1990 organisierten Konzerte «CIS» (Cembalomusik in der Stadt Basel). Das kostbare Repertoire vom Barock bis zur Klassik, vom deutschsprachigen Raum über Italien und Frankreich bis Spanien ist so immens, die Spielweisen auf dem Instrument sind so unterschiedlich, die Instrumente selber so verschieden, dass «CIS» noch eine lange Zukunft vor sich hat: Jedes Konzert ist wieder anders.»
Basellandschaftliche Zeitung (Christian Fluri), 14. November 2015

 

Künstlerische Leitung: Thomas Ragossnigwww.thomasragossnig.ch