Montag, 26. April 2027, 19:30 Uhr

Musik aus der Endzeit des Cembalos im Frankreich des 18. Jahrhunderts
Thomas Ragossnig

Cembalo

Werke von Jacques Duphly und Armand-Louis Couperin

In den Wirren der Französischen Revolution landete, zusammen mit dem Ancien Régime, auch das Cembalo auf dem Scheiterhaufen der Geschichte: Thomas Ragossnig widmet sich dem Ende einer Ära und den weniger bekannten Komponisten Armand-Louis Couperin und Jacques Duphly. Beide starben 1789, Couperin einige Monate vor dem Sturm auf die Bastille, Duphly einen Tag danach, am 15. Juli 1789.

Jacques Duphly (1715–1789) war ein grossartiger Cembalist und Organist, ein «freischaffender» Lehrer mit illustrer Schülerschaft und ein origineller Komponist. Er lotet in seinen vier veröffentlichten Bänden mit Cembalostücken alle Klangschattierungen und Spielmöglichkeiten des Instrumentes aus und zeichnet gleichsam die französische Blütezeit des Cembalos im 18. Jahrhundert nach: Die grosse Tradition Rameaus und Couperins, Kenntnis der Werke Scarlattis und Händels, Hinwendung zum «galanten Stil».

Ganz ähnliches lässt sich über Armand-Louis Couperin (1727-1789), den Grosscousin von François Couperin «Le Grand», sagen: Er war, wie Duphly, einer der letzten grossen Vertreter der französischen Clavecinisten-Schule. Seine Musik verbindet den barocken Stil der Couperin-Tradition mit dem aufkommenden «galanten Stil» der Vorklassik.

Ein leicht zu hörendes und sensibel gespieltes Konzert erwartet die Zuhörerschaft.

www.thomasragossnig.ch

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Künstlerische Leitung: Thomas Ragossnig | www.thomasragossnig.ch